Heute schreibt Christoph Heuermann bei den smart ladies über deine Rechte. Am Ende findest du sogar ein super Geschenk. Danke, Christoph!

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“Niemand kann Dir Freiheit geben. Niemand kann Dir Gleichberechtigung, Gerechtigkeit oder sonst irgendetwas geben. Wenn Du ein Mann bist, dann nimmst Du Dir all das.”

-Malcom X

 

Glaubst Du, dass Du ein Recht auf Bildung hast?

Es ist leicht dies zu glauben und fortan stetig auf Deine weiteren „Rechte“ zu pochen, um zu bekommen was Du willst. Du wurdest schließlich in dem Glauben erzogen, dass Du bestimmte Rechte hast. Du hast gelernt, dass Du ein Recht auf Bildung, Leben und Streben nach Glück hast. Du nimmst in Beziehungen mit anderen an, dass Du ein Recht hast respektvoll, fair und ehrlich behandelt zu werden.

Rechte existieren nur in der grauen Theorie

 

Leider existieren Rechte nur in der Theorie. Sie mögen noch so oft diskutiert werden – in der Realität erreichen sie wenig. Dein Recht bedeutet, dass jemand dieses „Recht“ garantieren muss – ob er will oder nicht. Hättest Du ein Recht auf Arbeit, würde dies bedeuten, dass jemand gezwungen werden muss, Dir diese Arbeit zur Verfügung zu stellen. Hättest Du ein Recht auf Bildung würde dies bedeuten, dass Dir jemand diese „Bildung“ zur Verfügung stellen muss.

Doch genauso wie mit der Arbeit kannst Du selbst entscheiden Deine Bildung in die eigene Hand zu nehmen.

Du kannst in die Selbstständigkeit gehen oder Unternehmer werden – und Du kannst Dir genauso alles Wissen und alle Fähigkeiten der Welt selbst aneignen. Auf ein Recht auf Bildung kannst Du verzichten.

Vielleicht scheint es für Dich der einfachste und einzige Weg zu sein, auf Dein Recht auf Bildung zu pochen, wenn Deine Landesregierung mal wieder Kürzungen am Uni-Budget vorgenommen habt. Doch Du vergisst dabei zwei weitere, bessere Methoden:

  1. Sprich das Eigeninteresse anderer an, um zu bekommen was Du willst.
  2. Finde einen Weg zu bekommen was Du willst, ohne den anderen zu benötigen.

Diese beiden Möglichkeiten funktionieren in einem Großteil verschiedener Situationen – das Pochen auf Dein Recht auf Bildung oder sonstwas in kaum einer.

 

Deine Rechte in der Realität

 

Stell Dir etwa folgendes etwas provokatives Beispiel vor:

Glaubst Du, dass Du ein Recht auf Leben hast?

Doch was würde passieren, wenn Dich jemand umbringt? Dein Recht wäre von geringem Wert. Der Täter wird vielleicht gefasst werden, bestraft werden und für seine Tat büßen – aber Du bist tot und kannst nicht ins Leben zurückgeholt werden.

Du hast kein Recht auf Leben – niemand hatte bisher bloß das Interesse und die Gelegenheit Dich zu töten!

Glaubst Du nun immer noch, dass Du ein Recht auf Bildung hast?

Was passiert, wenn Dir Deine Bildung verwehrt wird? So wie es für viele Menschen in Drittweltländern Realität ist, von denen manche trotzdem ihrer Situation entkommen und ein großartiges Leben leben. Deine Bildung hängt alleine von Dir ab – kein „Recht“ der Welt kann sie Dir irgendwie holen wenn Du Dich nicht selbst dafür entscheidest.

Eben dieses einzige Recht, das Du hast, ist Deine Entscheidung Deine Bildung selbst in die Hand zu nehmen.

Denn jemand anderes muss alle „Rechte“ immer möglich machen – zu Lasten seines Glückes. Rechte zu erschaffen heißt andere zu zwingen, ihr Glück hinter sich zu lassen. Wenn Du Arbeit hast, dann weil es im Interesse Deines Arbeitgebers ist, nicht weil Du ein Recht darauf hast. Wenn Du gebildet bist, dann weil Du selbst entschieden hast etwas zu lernen, nicht weil Du ein Recht auf Bildung hast. Wenn Du frei von Krankheit bist, hast Du selbst entschieden gesund zu leben und Krankheiten vorzubeugen und Dich für den Fall des Falles abzusichern. Du weißt, dass Dein einziges Recht, das Recht ist, aus mehreren Möglichkeiten die Alternative auszuwählen, die Dir am erstrebenswertesten erscheint.

 

Rechte in persönlichen Beziehungen

 

In persönlichen Beziehungen verhält es sich ähnlich. Du hast kein „Recht“ darauf in irgendeiner positiven Art und Weise behandelt zu werden.

Du hast nur das Recht, frei zu entscheiden, mit welchen Personen Du Dich umgibst.

Mach Dir klar, dass Du niemandem etwas schuldest. Genauso schuldet Dir niemand etwas. Du kannst nicht erwarten, dass andere in Deinem Interesse handeln. Umgebe Dich mit denen, die bereits jetzt in Deinem Interesse handeln. Niemand schuldet Dir Moral, Respekt, Freundschaft, Liebe, Höflichkeit oder Intelligenz. Wenn Du das erkennst und verstanden hast, werden Deine Beziehungen vermutlich sehr viel reichhaltiger sein. Du kannst von anderen bekommen was Du willst, aber nur wenn Du ihre Welt betrittst und verstehst. Du musst lernen Dich in das Denken anderer einzufühlen, seine wichtigsten Ziele zu verstehen und seine innersten Wünsche zu lesen. Nur dann bist Du in der Lage an das zu kommen, was Du willst. Dann hast du wahre zwischenmenschliche Bildung gemeistert, die Dir kein Recht auf Bildung jemals hätte geben können.

Das Meistern dieses Prozesses wird Dir große Vorteile in zukünftigen Kontakten mit Menschen aller Art bringen – seien es Freunde, Geschäftspartner, Kunden, Fremde oder die große Liebe.

Nur wenn Du Dich in andere einfühlen kannst, kannst Du wirklich entscheiden, ob Du mit ihnen zu tun haben willst.

Das macht es deutlich leichter für Dich, die wirklich wichtigen Beziehungen für jene Menschen aufzusparen, mit denen Du am meisten gemeinsam hast und mit denen Du am besten Deine Ziele erreichen kannst. Niemand schuldet Dir etwas, jeder sucht die besten Folgen für sich selbst.

Vergiss Deine „Rechte“. Sie machen dich nicht frei oder glücklich. Sie bringen Dir nicht die guten Dinge, die Du in Deinem Leben haben möchtest.

Warum solltest Du auf sie in der Zukunft vertrauen?

 

Weiterführende Lektüre

 

Du hast vielleicht kein Recht auf viele Dinge wie etwa das Recht auf Bildung, aber Du hast die Fähigkeit sie Dir zu erarbeiten. Falls Du dazu motiviert bist, aber nicht weißt wie, könnten zwei Bücher Dich auf den Weg zum Erfolg bringen.

Mit dem Recht auf Bildung räumt etwa Michael Ellsberg in seinem Buch The Education of Millionaires: Everything You Won’t Learn in College About How to Be Successful auf. Viele Millionäre und Milliardäre heutzutage sind Studienabbrecher oder haben es gar nicht erst an die Uni geschafft. Trotzdem sind sie sehr erfolgreich. Der Verdacht liegt nahe, dass es eine andere Bildung abseits von Hochschulen geben muss, die praktischer veranlagt ist. Menschen, die denken kein Recht auf Bildung zu haben, sind trotzdem sehr erfolgreich. In der Tat gibt Ellsberg in seinem Buch eine Übersicht über das, was Du auf Deinem Weg zum Erfolg brauchen könntest: Kommunikation, Marketing, Verkauf und viele weitere praktische Ratschläge, die keine Hochschule lehrt, wirst Du durch das Lesen dieses inspirierenden Werkes verinnerlichen.

Wenn Du Dich dann ans Umsetzen machst, hindern Dich vielleicht alte Gewohnheiten. Stephen Coveys Klassiker Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg zeigt Dir 7 Prinzipien, mit denen Du erfolgreicher werden kannst:

  1. Proaktiv sein
  2. Mit dem Ziel vor Augen beginnen
  3. Wichtigem dem Vorrang geben
  4. Eine Win-Win-Mentalität verinnerlichen
  5. Erst den gegenüber verstehen, dann selbst verstanden werden
  6. Synergien suchen
  7. Stets offen für persönliche Weiterentwicklung sein

 

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ChristophHeuermannChristoph Heuermann ist Gründer des Staatenlos-Blogs. Er unterstützt Dich bei Deinem Weg in ein freies internationales Leben. Er zeigt Dir dabei, wie Du mittels Offshore-Dienstleistungen Dein Vermögen diversifizierst, die besten globalen Geschäftchancen entdeckst, an Zweitpässe kommst und Deine Freiheit in vollen Zügen genießen kannst. Christoph hat gerade sein erstes Buch geschrieben. In „Die Staatenlos-Mentalität: Wie Du Dich aus 15 Freiheitsfallen befreist, grenzenlos denkst und glücklich lebst“ lernst Du 15 Fallen, die Dich in Deiner Freiheit einschränken, zu identifizieren, Dich aus ihnen zu befreien und sie in Zukunft zu vermeiden. Dein „Recht auf Bildung“ ist einer dieser Fallen – mit einer neuen Mentalität kannst Du dann endlich Deine Realität rocken
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Warum du kein Recht auf Bildung hast und das gut für dich ist

4 thoughts on “Warum du kein Recht auf Bildung hast und das gut für dich ist

    1. Vielen Dank fürs Schreiben, Christoph! Ich bin auch gespannt!

      Danke auch nochmal für den tollen Rabatt auf dein Buch für unsere Leserinnen! :-)

  • Ein interessanter Artikel. Es stimmt – niemand schuldet mir Achtung und Respekt. Dennoch macht es das Miteinander leichter, wenn wir mehr Achtsamkeit und Respekt im Leben geben würden. Ich habe mich entschieden achtsam, wertschätzend und respektvoll zu sein. Ich erwarte es nicht von den anderen. Doch sie begegnen mir ebenso. Das, was ich aussende, bekomme ich zumeist zurück. Und wenn mal nicht, dann ist es ebenso.

    Wir haben kein Anrecht auf irgendetwas im Leben. Wir müssen uns alles erarbeiten, in welcher Form auch immer. Auch Liebe zu einem Partner bedeutet miteinander und an der Beziehung zu arbeiten. Den Wandel des Werdens der Jahre miteinander gestalten. Sich mit Respekt, Wertschätzung, Achtsamkeit, Höflichkeit usw. begegnen. Auch nach 20, 30 oder mehr gemeinsamen Jahren.

    Mit Freude zur Leichtigkeit
    Sandra Cugier

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