Gelassenheit_im_Alltag

Keep cool – mehr Gelassenheit im Alltag

 

 

Gelassenheit klingt cool. Ruhig bleiben, wenn andere austicken. Entspannt bleiben, wenn nichts läuft. Viele von uns nehmen sich das auch immer wieder vor: ab heute bleibe ich einfach gelassen.

Doch wer kennt sie nicht, diese bestimmten Situationen, die uns immer wieder an die Decke gehen lassen?

Der Stau auf der Autobahn, an den du nichts ändern kannst.

Die Oma, die an der Kasse ihr Kleingeld abzählt, um dann festzustellen, es reicht doch nicht.

Der Nachbar, der mit seinem Auto ständig zwei Parkplätze besetzt, so dass du ewig um den Block cruisen musst.

Arghhh!

arghhh_wütend_sein

Wie soll ich da denn meine Gelassenheit behalten?

 

Irgendwie ist das auch so schlecht greifbar, oder? Was ist denn genau Gelassenheit? Was muss ich tun, um gelassen zu sein? Wie genau bin ich dann?

Wikipedia sagt

Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe oder Gemütsruhe ist eine innere Einstellung, die Fähigkeit, vor allem in schwierigen Situationen die Fassung oder eine unvoreingenommene Haltung zu bewahren.

Für dich bedeutet das also, in Situationen, die dich triggern, die Ruhe zu bewahren, dich nicht aufzuregen und mit kühlem Kopf eine Lösung zu finden.

Was hilft dir dabei?

 

Wenn die Situation akut ist und du merkst, wie dein Blutdruck hochgeht – durchatmen!

Bevor du einfach irgendwie reagierst, nimm dir ein paar Sekunden für dich und atme fünfmal ein und aus, ganz langsam. Du merkst dabei, wie du runterfährst und bewahrst dich davor, unüberlegt zu handeln.

Deine Trigger

 

Möglicherweise gibt es bestimmte immer wiederkehrende Situationen, die dir deine Gelassenheit rauben. Finde heraus, welche das sind!

Beobachte dich selbst in deinem Alltag. Was ist dein rotes Tuch? Sind es bestimmte Ängste oder Sorgen, ist es Stress oder Hektik, sind es Verhaltensweisen deiner Mitmenschen? Je genauer du einkreisen kannst, was dich triggert, umso besser kannst du im Anschluss damit umgehen – und einfach gelassen reagieren.

rotes_tuch

Deine Wahrnehmung

 

Was siehst du, wenn du in den Spiegel schaust?

Eine krumme Nase? Ein paar Speckröllchen zuviel? Einen wundervollen Menschen?

So wie du dich selbst siehst, siehst du oft auch die Welt.

Probleme an jeder Ecke und alles ist doof? Das muss ja nicht sein! Du allein bestimmst, wie deine Welt ist! In jedem Problem steckt auch etwas Positives, du musst du nur deinen Fokus darauf lenken.

Ein Beispiel: du bist genervt von deinem Job und findest einfach keinen anderen.

So sehr dich dein Job vielleicht momentan nervt, so hat er doch sicher auch etwas Positives. Ein geregeltes Einkommen wahrscheinlich, vielleicht kurze Anfahrtswege oder nette Kollegen.

Den neuen Job wirst du finden, früher oder später. Warum solltest du dir die Zeit bis dahin so schwer machen?

Genieß doch einfach diese Vorteile, während du suchst. Durch die Wahrnehmung der positiven Aspekte wird es dir leichter fallen, mit den negativen umzugehen und du kannst mit Gelassenheit und Vorfreude auf deinen neuen Arbeitsplatz durch diese Zeit gehen.

Deine Energiequellen

 

Es gibt so viele Aufreger im Alltag, deshalb ist es umso wichtiger, deine Batterien wieder aufzutanken.

Batterien_Aufladen

 

Ausgleich findest du in deinen Hobbies oder durch Entspannung. Hast du schon mal Yoga probiert? Und wann hast du dir zum letzten Mal eine Massage gegönnt?

Achte dabei auch auf deine Sprache:

Ich muss mich heute Abend noch mit meiner Freundin treffen.

impliziert wieder Stress. Sag doch einfach: ich möchte mich heute noch mit meiner Freundin treffen. Oder noch besser:

Ich treffe mich heute noch mit meiner Freundin und ich freu mich drauf!

Dein Unterbewusstsein spielt wie immer eine große Rolle bei deinem Stresslevel. Bist du entspannt und gut gelaunt, können dir Stressfaktoren viel weniger anhaben und du bist insgesamt viel gelassener.

 

Fehler akzeptieren

 

Fehler passieren, dir, mir und anderen. Das ist kein Grund, deine Gelassenheit zu verlieren.

Wenn du Fehler annehmen und verzeihen kannst, kannst du viel leichter über den Dingen stehen und Entwicklungen gelassen beobachten.

Du musst dafür nicht passiv alles aushalten. Wenn dich etwas oder jemand stört, dann entscheide, ob du handeln oder demjenigen / dem Umstand aus dem Weg gehen möchtest.

Du selbst entscheidest über dein Verhalten.

Kannst du deine eigenen Fehler annehmen, als gemacht akzeptieren und daraus lernen? Kannst du die Sache einfach auf sich beruhen lassen, ohne dich hinterher selbst zu zerfleischen?

Dein Fehler bist nicht du! Du bist ein wundervoller Mensch, der eben einen Fehler gemacht hat. So what? Davon geht die Welt nicht unter!

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Abstand

 

Wie gesagt, dein Fehler bist nicht du! Ein einmaliges Verhalten sagt nichts über deine Persönlichkeit, deine Werte und dein Wesen aus.

Als Kinder hauen wir das alles in einen Topf.

Ich hab Mist gebaut, Mama schimpft und hat mich nicht mehr lieb.

Als Erwachsener kannst du diese Trennung zwischen deinem Verhalten und deiner Persönlichkeit lernen.

Du kannst lernen, deine Gefühle und dein Verhalten mit Abstand und „von oben“ zu betrachten und zu analysieren.

Mit etwas Übung kannst du dann deine Gefühle auch bewusst verändern. Du kannst Gedanken und Gefühle auflösen, ins Positive umwandeln oder auch einfach gehen lassen.

Du möchtest wissen, wie das geht? Melde dich bei mir!

Wenn du Herrin über deine Gedanken und Gefühle bist, kannst du ganz einfach auch den Stress ziehen lassen und Gelassenheit leben.

Gelassenheit

 

Manchen Menschen scheint die Gelassenheit in die Wiege gelegt worden zu sein. Andere brauchen Tipps, um sie in ihr Leben zu holen und entspannt mit kritischen Situationen umgehen zu können.

Der Schlüssel zur Gelassenheit ist, dich selbst und deine Umwelt mit liebevollen Augen zu betrachten. Mit Vertrauen und Liebe, mit Optimismus und Geduld.

Beginne mit deiner Entscheidung, ab jetzt Gelassenheit zu üben. Du wirst sehen, es wirkt!

Du kennst noch weitere Impulse? Schreib mir in den Kommentaren! So können wir alle noch viel gelassener werden!

 

Keep cool – mehr Gelassenheit im Alltag
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3 thoughts on “Keep cool – mehr Gelassenheit im Alltag

  • Liebe Martje, schöner Artikel. :-) Ich denke auch, dass ich jede Situation, in der ich nicht gelassen sein kann, analysieren sollte. Denn alles hat mit mir selbst zu tun. Also sollte ich mich fragen, warum reagiere ich in dieser Situation nicht gelassen? Was soll ich hier über mich lernen? Warum reagiere ich z. B. nicht gelassen auf Respektlosigkeit anderer Menschen mir gegenüber? Vielleicht erkenne ich dann z. B., dass ich selbst respektlos mit mir und meinen Bedürfnissen umgehe. Vielleicht überschreite ich ständig meine Grenzen, weil ich sie nicht durchsetzen kann und respektiere mich selbst so nicht. Daher finde ich es wichtig, jede einzelne Situation individuell zu betrachten und zu fragen, warum triftt mich das? Was hat das mit mir zu tun? LG Daniela

    1. Liebe Daniela,
      danke dir! :-)
      Ich sehe das wie du: oft handeln wir nach ganz alten Verhaltensmustern, die wir, wenn wir uns selbst nicht genau analysieren, gar nicht aufdecken können. Diese kleinen Biester arbeiten ja ziemlich verdeckt 😉 Wenn du dich selbst kennst und weißt, was dir wichtig ist, kommst du ihnen viel schneller auf die Schliche und kannst dein Verhalten und auch deine Gefühle besser steuern.
      Alles Liebe,
      Martje

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