Gegenwind

 

Gegenwind – Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?

 

♦ Du hast (für jemanden) deinen Heimatort verlassen, deinen Job aufgegeben oder generell die falsche Berufswahl getroffen?

♦ Du investierst Stunden um Stunden im Fitness Studio, doch dein Körper will das einfach nicht zeigen?

♦ Du bist lieb und nett zu deinem Partner und liest ihm jeden Wunsch von den Augen ab, und das wirft er dir auch noch vor?

♦ Du gibst und machst und tust für jeden anderen, doch für dich kommt nie etwas zurück?

♦ Du spürst, dass irgendetwas gewaltig schief läuft, seit du eine bestimmte Entscheidung getroffen hast?

Diese Woche geht es um das Thema Gegenwind. Frank Albers ruft auf seinem Blog Einfach Effektiv  zur einer Blogparade rund um die Thematik Gegenwind auf.

Er schreibt, dass es im Leben nicht immer nur aufwärts geht, sondern uns im Job, in der Beziehung oder im privaten Bereich immer wieder der Gegenwind zurückwirft, der sich in Form von Kritik, Rückschlägen oder Fehlentscheidungen äußert.

Daher seine Frage:

 

Wie gehst du mit Gegenwind in Form von Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik um?

 

Alles, was dir hier als Gegenwind entgegenschlägt, ist immer nur eine Reaktion auf deine Aktion.

Du kannst die Dinge auf zwei Arten angehen:

A aus einem Mangeldenken heraus

B mit dem Bewusstsein, dass du komplett und vollständig bist.

Entscheidest du dich für A, dann suchst du im Außen. Du bist abhängig von anderen Menschen, von Geld, von Anerkennung.

Du musst immer erst etwas bestimmtes erreichen, bevor alles gut wird. Du bist nicht verantwortlich, sondern die anderen.

Und wie sollst du dann schon etwas ändern?

Entscheidest du dich für B, dann bist du bei dir. Du bist verantwortlich für dein Leben. Du bist perfekt so wie du bist, du bist vollständig.

Alles was du tust, tust du extra / zusätzlich, weil es Spaß macht und weil es inspiriert. Es ist das i-Tüpfelchen in deinem Leben.

Es ist keineswegs so, dass B’s direkt alles gelingt. Auch ihnen legen sich Steine in den Weg, auch sie spüren Gegenwind.

Gegenwind: Probleme, Kritik, Rückschlage

 

Zuerst einmal: jede Situation ist von Grund auf neutral und erst wir geben ihr die Bedeutung.

Regen zum Beispiel ist einfach nur Regen. Die Frage ist: wolltest du dich gerade in die Sonne legen oder erspart es dir jetzt das Rasensprengen?

Nenne es also nicht Gegenwind, nicht Problem oder Rückschlag. Damit erschaffst du deine negative Realität (siehe Gesetz der Anziehung, was im Positiven funktioniert, funktioniert natürlich auch im Negativen)


Nenne es doch einfach Chance oder Herausforderung.

Vielleicht kannst du nicht direkt den positiven Nutzen erkennen, den die Situation dir bringt.

Aber: aus jeder (!) „negativen“ Situation lernst du und allein das ist doch positiv!

Inwiefern kann man also das noch als Rückschlag bezeichnen, wenn du soviel draus gelernt hast?


Inwiefern kann ein Jobverlust ein Problem sein, wenn du danach den viel geileren Job gefunden hast?


Inwiefern ist eine „Fehlentscheidung“ wirklich negativ, wenn du durch sie gelernt hast, wie es NICHT geht?


Edison_Gegenwind

 

Jede Situation, die dir wie Gegenwind vorkommt, ist die perfekte Chance, dich weiter zu entwickeln! Du bekommst deine „Fehler“ auf dem Silbertablett serviert, kannst sie in Ruhe analysieren und deine Schlüsse daraus ziehen.

Fehler“ in Anführungsstrichen, denn wie gesagt, ist es nur eine Reaktion. Jede Entscheidung, die du triffst, triffst du in der zu dem Zeitpunkt besten Absicht.

Wenn du das jetzt anders siehst, dann weil du jetzt mehr Informationen hast.

Bevor du anfängst, die Dinge sofort in gut und schlecht einzuordnen, versuch sie doch einfach mal so zu lassen, wie sie sind.

Einfach mal abwarten und es auf dich zukommen lassen, ob das Ereignis dir nun gut tut oder schadet.

Du musst den Dingen nicht direkt eine Bedeutung geben, das steht nämlich nirgendwo geschrieben :-)

Wir Menschen machen das nur gern, weil sich in Kategorien besser Ordnung halten lässt.

Aber wer weiß? In ein paar Jahren sagst du vielleicht:

Zum Glück war das damals so, denn sonst hätte ich das heute niemals erreicht.

Zum Glück hab ich damals meinen Job verloren, sonst hätte ich mich nie auf die Suche nach einem neuen gemacht und diesen Traumjob gefunden.

Zum Glück hat mich damals dieser Typ sitzen lassen, sonst hätte ich nie meinen Mann kennengelernt.

Du weißt, was ich meine..

Wenn du also mit Gegenwind zu kämpfen hast vor so einer Herausforderung stehst und deine Lebensqualität auf ein höheres Level heben möchtest, dann fang ganz oben an.

Was ich damit meine?

Wenn Menschen etwas verändern wollen, versuchen sie das meist über ihr Verhalten.

Ich muss weniger essen, damit ich abnehme.

Eventuell eignen sie sich dafür noch eine Fähigkeit an, damit das neue Verhalten besser funktioniert.

Ich lerne gesund zu kochen, damit ich weniger Kalorien aufnehme.

Das sind Techniken, die du auch bestimmt brauchen kannst, wenn du dich verändern möchtest. Sie haben aber nur eine bestimmte Auswirkung auf das Ergebnis.

Wenn dein Glaubenssatz ist, dass du immer zuviel wiegen wirst, egal was du tust, dann werden dich deine guten Vorsätze und deine neuen Kochskills nicht schlank machen.

Gehe noch eine Ebene höher: dein Selbstbild. Was denkst du über dich? Siehst du dich als schlanke und sportliche Person? Hältst du dich für die ewig Dicke? Je nachdem, wie du dich selbst siehst, hast du auch die entsprechenden Glaubenssätze.

Und noch eine Ebene höher: deine Vision. Was willst du (auf deinen Körper bezogen) in deinem Leben erreichen? Wie willst du auf dein Leben zurückblicken, wenn du 90 Jahre alt bist?

Willst du sagen, ich war immer zu dick, aber habs einfach nie gepackt? Oder willst du sagen, mein sportlicher Körper hat mir vieles im Leben ermöglicht?

Deine Vision bedingt dein Selbstbild, und das wiederum beeinflusst deine Glaubenssätze. Wenn du ganz oben anfängst, hast du den größten Impact auf deinen jetzigen Zustand.

Wenn du an deiner Vision arbeitest und dein Selbstbild korrigierst, hast du es beim Umsetzen deiner neuen Verhaltensweisen viel einfacher!

Das kommt nicht von selbst, es bedeutet schon Arbeit. Und es tut manchmal weh. Aber es bringt dich an dein Ziel.

Es stärkt dich, wenn die nächste Herausforderung sich auf den Weg macht, dich zu testen…

 

Dilts_Pyramide

Fazit:

Kritik und Gegenwind nennst du ab heute am besten Chancen oder Herausforderungen, die dir helfen, zu wachsen und deine Lebensqualität auf ein höheres Level zu heben.

Aus jedem Rückschlag kannst du viel lernen!

Fang ganz oben an!

Mach dein eigenes Ding!

 

Gegenwind – Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?
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4 thoughts on “Gegenwind – Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?

  • Liebe Martje,

    vielen Dank für erhellende Sichtweise. Sein Mindset ändern, eine Etage höher ansetzen und aus dem Gegenwind Chancen machen. Eigentlich ganz einfach 😉

    Liebe Grüße

    Frank

    1. Lieber Frank,
      stimmt, eigentlich ganz einfach 😉
      Ich danke dir für diese Blogparade, das Thema und die vielen Beiträge sind eine tolle Inspirationsquelle!
      Alles Liebe,
      Martje

  • Der Artikel hat viel positiven Spirit! Schön fand ich das Beispiel

    „Regen zum Beispiel ist einfach nur Regen. Die Frage ist: wolltest du dich gerade in die Sonne legen oder erspart es dir jetzt das Rasensprengen? “

    Denn es ist nicht so einfach, an die andere Seite zu denken :-)

    1. Liebe Evy,
      danke für deinen Kommentar! Die Dinge aus anderen Perspektiven zu betrachten, ist eine Übungssache. Aber jedes Mal, wenn du etwas doof findest, könntest du das als Anreiz nehmen, einmal drüber nachzudenken: gibt es nicht irgendetwas Positives an dieser Sache?
      Alles Liebe,
      Martje

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